Bayer: Großes Kurspotenzial – Allzeithoch fest im Blick!

Das ist doch mal ein Paukenschlag in einer Zeit, in der die Unternehmen versuchen mit den negativen Folgen der Euro-Krise irgendwie fertig zu werden! So zeigt man sich bei Bayer (WKN BAY001) optimistisch und erhöht sogar die Jahresprognose. Aufgrund dieser positiven Überraschung schicken die Anleger die Aktie des Unternehmens um 3 Prozent in die Höhe und damit ganz nah an das Allzeithoch von 66,45 Euro aus dem Jahr 2008.

Commerzbank überrascht mit ersten Zahlen zum zweiten Quartal, Verkauf der Bank Forum

Über die Aktie der Commerzbank (WKN 803200) haben wir heute ja schon berichtet. Doch es gab heute noch eine Überraschung seitens der Bank. Im Rahmen der Mitteilung über den Verkauf der Bank Forum an die ukrainische Smart Group äußerte sich die Commerzbank auch zum Geschäftsverlauf im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr.

Commerzbank: Gut dass es „Super“-Mario und sein Kursfeuerk gibt…

Vor wenigen Tagen befand sich die Aktie der Commerzbank (WKN 803200) auf direktem Weg Richtung 1 Euro-Marke und stand wie bereits im vergangenen Jahr kurz davor den unrühmlichen Titel eines Penny-Stocks zu erhalten. Doch auch dieses Mal konnte das Papier diesem Schicksal entrinnen und befindet sich seit den Aussagen des EZB-Chefs Mario Draghi zur Eurorettung auf einem beachtlichen Erholungskurs, der den Aktienkurs innerhalb weniger Tage um mehr als 10 Prozent ansteigen ließ. Doch die Frage für die leid-geplagten Commerzbank-Aktionäre bleibt: Hält dieser Aufstiegskurs an, oder verpufft er wie diejenigen zuvor?

Kurspotenzial: Conti vor DAX-Rückkehr und SAP nun Index-Schwergewicht…

In diesen Tagen wird es im DAX so richtig spannend. Nicht nur der Abstiegskampf wird interessant, sondern auch der Kampf um den Platz an der Sonne in Sachen Unternehmenswert spitzt sich immer weiter zu. Während Continental (WKN 543900) aus dem MDAX weiterhin den Druck aufrecht erhält und mit Macht in die erste deutsche Börsenliga drängt (WKN 543900), haben SAP (WKN 716460), Siemens (WKN 723610) und VW (WKN 766403) einen Dreikampf um die Spitzenposition entfacht.

Linde umschifft die Klippen der Euro-Krise

Die Euro-Krise wirkt sich derzeit unterschiedlich stark auf die deutschen DAX-Konzerne aus. Dabei gehört der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde (WKN 648300) noch zu denjenigen Unternehmen, die sich recht gut in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld schlagen können. Die nun bekanntgegebenen Ergebnisse für das erste Halbjahr bestätigten dies.

Boeing beeindruckt, EADS zieht nach!

Da sage doch einer die Euro-Krise hat nicht auch ihre guten Seiten. Da wäre zum Beispiel das fast geschenkte Geld, das Deutschland derzeit an den Finanzmärkten aufgrund der Sorgen um die anderen Länder der Eurozone erhält. Für den Luft- und Raumfahrtkonzern EADS (WKN 938914) bedeutet der schwächelnde Euro zudem verbesserte Gewinne. Außerdem kann der Konzern von der hohen Flugzeugnachfrage bei der Tochter Airbus profitieren, was eine positive Wirkung auf die Ergebnisse des zweiten Quartals entfaltete und gleichzeitig für ein Anheben der Prognose sorgte.

VW, Siemens und BASF: Kurse allesamt nach Quartalszahlen im Minus, doch teils zu Unrecht

Heute gaben sich gleichzeitig drei DAX-Riesen bei der Bekanntgabe ihrer Geschäftszahlen die Klinke in die Hand. Dabei stand bei allen drei Unternehmen das Thema Euro-Krise und deren Folgen im Vordergrund. Während Volkswagen (WKN 766403) und BASF (WKN BASF11) bisher mit der Krise gut zurechtkommen, scheint Siemens (WKN 723610) ihre Folgen wesentlich deutlicher zu spüren. Doch gemeinsam hatten sie alle, dass ihre Aktienkurse mit Kursverlusten reagierten, da die Anleger bei jedem genügend Haare in der Suppe fanden - nicht immer zurecht.

Gute Nachrichten bei Vossloh und Schaltbau: Gewinne rückläufig, doch Prognosen werden bestätigt

Die deutschen Spezialisten im Bereich Bahntechnik und Infrastruktur Vossloh (WKN 766710) und Schaltbau (WKN 717030) haben das Ziel vom weltweiten Bedarf einer verbesserten Infrastruktur zu profitieren. Nun gaben beide Unternehmen ihre Zahlen für das erste Halbjahr bekannt. Dabei mussten beide Unternehmen Rückgänge beim Nettogewinn verbuchen, wobei Schaltbau mit positiven Einmaleffekten im Vorjahr, die bessere Erklärung parat hatte.

Boeing liefert beeindruckende Zahlen, kann EADS kontern?

In dieser Woche wird der ewige Kampf zwischen Boeing (WKN 850471) und Airbus weniger über den Wolken ausgetragen, sondern vielmehr bei der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse. Dabei waren die Amerikaner schon heute an der Reihe und konnten einen ersten beeindruckenden Schlag abgeben, während die Airbus-Mutter EADS (WKN 938914) ihre Ergebnisse für das zweite Quartal am Freitag bekannt geben wird. Warten wir es also ab, ob der Konter erfolgreich ausfallen wird.

Daimler: Trotz Gewinnrückgang überzeugend – der Kuprung zeigt es

Im Vorfeld der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse von Daimler (WKN 710000) kursierte in der Anlegerwelt das böse Wort Gewinnwarnung. Allerdings bestätigten sich diese Befürchtungen nicht. Die Stuttgarter mussten zwar einen Gewinnrückgang verzeichnen, jedoch konnten sie die Markterwartungen übertreffen und an der optimistischen Prognose für das Gesamtjahr 2012 festhalten, wonach das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft auf dem hohen Vorjahresniveau von 9 Mrd. Euro landen soll. Der Aktie dürfte dies gut tun.

Deutsche Bank überrascht negativ: Euro-Krise führt zu Gewinneinbruch, Vorgeschmack auf Commerzbank?

Die Deutsche Bank AG (WKN 514000) hat am Abend überraschend vorläufige Eckdaten zum zweiten Quartal 2012 bekannt gegeben. Dank geringerer Erträge und höheren zinsunabhängigen Aufwendungen (Stichwort: Euro-Krise) wird seitens der Bank mit einem unerwartet hohen Gewinneinbruch gerechnet. Angaben über Risikovorsorge in Sachen LIBOR-Skandal wurden übrigens keine gemacht. Damit herrscht hier weiterhin Unsicherheit vor. Vor allem die Auswirkungen der Euro-Krise dürften auch bei der Commerzbank (WKN 803200) zu sehen sein. Insofern sind die Deutsche Bank-Zahlen ein übler Vorgeschmack auf das was kommt.

DuPont-Ergebnisse liefern Vorgeschmack auf BASF-Zahlen

Nachdem sich das Hauptaugenmerk in Sachen Quartalszahlen bisher auf die US-Unternehmen richtete, werden in dieser Woche auch einige DAX-Konzerne ihre Ergebnisse präsentieren. Dazu gehört auch der Chemiekonzern BASF (WKN BASF11), der am Donnerstag an der Reihe ist. Quasi als Appetitmacher, gab es heute schon die Zahlen des zweitgrößten Chemiekonzerns der USA, DuPont (WKN 852046).

Software AG: Brummendes Lizenzgeschäft beflügelt Aktienkurs

Nachdem die Software AG (WKN 330400) im ersten Quartal des Jahres sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen hatte, stand für das zweite Quartal ein marginales Umsatzwachstum, während der Gewinn einmal mehr rückläufig war. Jedoch konnte Deutschlands zweitgrößter Softwareanbieter mit dem brummenden Lizenzgeschäft einen wahren Hoffnungsträger präsentieren, weshalb die Anleger den Aktienkurs des Unternehmens in der Zwischenzeit um fast 10 Prozent nach oben schickten und zum besten Performer im TecDAX machten.

SAP bleibt auf Erfolgskurs – Aktie wieder gefragt

Nachdem SAP (WKN 716460) für das zweite Geschäftsquartal bereits vor einigen Tagen Umsätze auf Rekordniveau vermeldet hatte, folgte nun der Ausweis eines im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigerten Gewinns. Aufgrund der starken Zahlen im zweiten Quartal bekräftigte SAP zudem seine Jahresprognose. Sollten sich die Märkte allerdings wieder beruhigen, könnte der Wachstumskurs von SAP auch den Aktienkurs nach oben treiben.

SolarWorld: Trendwende nach der erfolgreichen Umfinanzierung?

Bei SolarWorld (WKN 510840) werden die Turbulenzen wohl zum Programm. Nachdem in der vergangenen Woche noch eine Herabstufung der Aktie für einen Kurseinbruch gesorgt hatte, steht nun die Erholung davon auf der Tagesordnung. Offenbar hat man in Bonn die Studie der Commerzbank ganz genau gelesen, denn der TecDAX-Konzern hat mit seinen Kreditgebern bestehende Kreditvereinbarungen über 375 Mio. Euro neu verhandelt und damit bei der kritisierten Kapitalstruktur zumindest teilweise für Ordnung gesorgt. Doch ob das nun die große Trendwende für den Konzern und die Aktie bringt?