Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

In den Brexit-Verhandlungen kommen sich Europäische Union und Großbritannien näher. Die irische Grenzproblematik ist ausgeräumt, weitere Eckpunkte werden noch in den Hinterzimmern in Brüssel und London verhandelt. Ein Deal nach Schweizer, norwegischer oder kanadischer „Art“ ist zwar noch nicht in trockenen Tüchern, gilt aber als wahrscheinlichstes Szenario.

Sollten in den nächsten Wochen die stattfindenden Gespräche zwischen China und den USA nun ebenfalls zu einem guten Ende kommen, könnte das Pendel an der Börse wieder deutlich in Richtung Risiko ausschlagen und den Aktienkursen neue Nahrung geben.

Eine Eskalation in diesem Streit dagegen wäre denkbar schlecht für die Weltwirtschaft, wie auch die heutige Veröffentlichung des Wirtschaftswachstums in Deutschland im dritten Quartal gezeigt hat. Die Wirtschaft schrumpfte zum ersten Mal seit Anfang 2015 um 0,2 Prozent. Die chinesische Regierung sollte deshalb so klug sein und Trump etwas anbieten, mit dem beide Seiten ihr Gesicht wahren können, aber China selbst auf lange Sicht insofern als Gewinner hervorgeht, dass der Wohlstand des Landes weiter steigt.

Ein Beitrag von Konstantin Oldenburger, CMC Markets, Frankfurt.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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