Bildquelle: Pressefoto Wirecard

An den Börsen geht es derzeit verrückt zu. Insbesondere im Technologiebereich. Wirecard (WKN:  / ISIN: DE0007472060) sorgt ohnehin mit einer beeindruckenden für Furore. Nun wurde die Stimmung rund um den Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München zusätzlich durch das fulminante des Branchenkonkurrenten Adyen (WKN: / ISIN: NL0012969182) angeheizt.

Wirecard ist an der Börse inzwischen mehr als 18 Mrd. Euro wert. Wenn die neuen Indexregeln der Deutschen Börsen greifen und die Indizes ordentlich durchgemischt werden, braucht sich Wirecard schon fast nicht mit dem MDAX aufzuhalten. Bereits heute gehört das TecDAX-Unternehmen bei einem Blick auf die Marktkapitalisierung in die erste deutsche Börsenliga.

Dabei ist ein Ende des Booms vorerst nicht abzusehen. Wirecard profitiert vom wachsenden Online-Handel. Zusätzlich wird das Thema Mobile Payment immer wichtiger. Außerdem versucht das Unternehmen Wachstumsmöglichkeiten in den aufstrebenden Schwellenländern zu nutzen. Allerdings werden auch zunehmend Stimmen laut, die eine Abkühlung bei der heiß gelaufenen Wirecard-Aktie für unausweichlich halten. Andere fühlen sich sogar schon an die Übertreibungen des Neuen Marktes zurückerinnert. Und die immer wiederkehrenden „Short-Attacken“ sind ein zusätzliches Problem.

Wirecard-Chart: boerse-stuttgart.de

FAZIT. Noch sieht es jedoch nicht so aus, als sollte die Erfolgsgeschichte von Wirecard bald zu Ende gehen. Es ist nichts dabei, von positiven Trends zu profitieren, so lange sie anhalten, insbesondere im Fall von Wirecard. Schließlich schafft es das Unternehmen derzeit ein enormes Wachstumstempo an den Tag zu legen. Außerdem kann ja zur gewissen Absicherung mit Stop-Loss-Orders gearbeitet werden.

Anleger, die auf einen weiteren Aufwärtstrend der Wirecard-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des TecDAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte  auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten  die Gelegenheit auf fallende Kurse der Wirecard-Aktie zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Wirecard

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