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2017 verbuchte die Lufthansa-Aktie (WKN: / ISIN: DE0008232125) mit einem Plus von mehr als 150 Prozent den dicksten Kurszuwachs im DAX. Doch in diesem Jahr streitet sich das Papier angesichts eines Kursrutsches um 25 Prozent mit der Commerzbank (WKN:  / ISIN: DE000CBK1001) um die zweitschlechteste DAX-Performance. Nur die Deutsche Bank (WKN:  / ISIN: DE0005140008) schnitt schlechter ab. Dabei könnte es ganz anders laufen.

Die Kranich-Airline blickt wieder einmal voller Optimismus auf die Urlaubssaison. Die sind jetzt schon nicht zu verachten. Im Mai wurden insgesamt knapp 12,9 Millionen Fluggäste befördert, 11,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn liegt das Plus bei 11,7 Prozent auf 53,7 Millionen Passagiere. Dabei machten sich einmal mehr Übernahmen bezahlt. Trotz der positiven Entwicklung scheint die Lufthansa-Aktie auf keinen grünen Zweig zu kommen.

Lufthansa-Chart: boerse-stuttgart.de

Natürlich spielen dabei das schwierige Gesamtmarktumfeld und die Gewinnmitnahmen nach der starken Performance des Vorjahres eine Rolle. Allerdings hat sich in einigen Bereichen auch das Umfeld für die Airlines verschlechtert. Der Ölpreis hat seine jahrelange Talfahrt beendet. Zudem zeigten sich Anleger im Fall der Lufthansa mit der Preisentwicklung unzufrieden.

FAZIT. Mit einem 2019er-KGV von 4,8 ist die Lufthansa-Aktie sehr günstig bewertet. Schon allein der Einstieg einiger Schnäppchenjäger dürfte den Kurs stützen. Außerdem scheint die Erholung der Ölpreise ins Stocken geraten zu sein. Zumal die OPEC-Länder und Russland nun wieder über eine Ausweitung der Produktion nachdenken. Darüber hinaus waren es im Vorjahr die Nachrichten in Bezug auf das gute Urlaubsgeschäft, die den Kurs der Lufthansa-Aktie in Schwung gebracht haben. Dies sollte auch in diesem Jahr möglich sein.

Wer auf steigende Kurse der Lufthansa-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte  an. Skeptiker, die ein Ende des Aufwärtstrends erwarten, haben Gelegenheit mit entsprechenden Hebelprodukten  auf fallende Kurse der Lufthansa-Aktie zu setzen.

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