Bildquelle: Pressefoto © voestalpine AG

Für den österreichischen Stahl- und Technologiekonzern voestalpine (WKN:  / ISIN: AT0000937503) geht eine Ära zu Ende. voestalpine-Konzernchef Dr. Wolfgang Eder wird den Vorstandsvorsitz im kommenden Jahr abgeben. Angesichts der Herausforderungen am Stahlmarkt könnte der ATX-Konzern das Know-how des Branchenkenners auch in Zukunft gut gebrauchen.

Dies war wohl der Grund, warum die voestalpine-Aktie am Dienstag mit Kursverlusten auf die des anstehenden Führungswechsels reagierte. Am 3. Juli 2019 ist es so weit. Pünktlich zur Hauptversammlung 2019 wird der bisherige Chef der Stahldivision, Herbert Eibensteiner, Dr. Eder nach 15 Jahren an der Konzernspitze ersetzen. Dabei wird der langjährige Konzernchef in seinem letzten Jahr als Vorstandsvorsitzender noch einiges zu tun haben, bevor er dann in den Aufsichtsrat wechselt und 2021 sogar dessen Vorsitz übernehmen soll.

Operativ lief es für die voestalpine dank der starken Konjunktur und der sehr guten Nachfrage aus der Automobilindustrie zuletzt richtig gut. Daher lagen die voestalpine-Ergebnisse vor und nach Steuern bereits über den Werten des Gesamtjahres 2016/17. Am morgigen Mittwoch, den 6. Juni wird voestalpine die Gesamtjahreszahlen präsentieren. Während die Ergebnisse zuletzt ein ums andere Mal erfreulich ausgefallen sind, wird man sich bei der voestalpine über die jüngsten US-Strafzölle weniger gefreut haben. Allerdings sind diese zu verschmerzen.

voestalpine-Chart: boerse-stuttgart.de

Die bereits Anfang März angekündigten Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahl- und 10 Prozent auf Aluminiumprodukte aus europäischen Ländern treten ab sofort in Kraft. . Schließlich seien maximal etwa 3 Prozent des aktuellen voestalpine-Konzernumsatzes von den US-Zöllen betroffen. Das wirtschaftliche Risiko für die voestalpine sei damit selbst in einem Extremfall sehr überschaubar, hieß es als Reaktion von Unternehmensseite.

FAZIT. Die US-Strafzölle blieben am Ende dann aber doch nicht ganz wirkungslos. Schließlich sorgten sie dafür, dass die voestalpine-Aktie in den vergangenen Tagen unter die 200-Tage-Linie bei 46,50 Euro rutschte. Allerdings sorgen einige andere Faktoren für positive Kursaussichten. Dazu gehören die starke Konjunktur, die Konsolidierung der europäischen Stahlbranche und die gute Nachfrage aus der Autoindustrie in Verbindung mit den Wachstumsaussichten, die sich aus der Entwicklung neuer Technologien ergeben.

Wer gehebelt von Kuteigerungen der voestalpine-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen . Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser .

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