Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

So eine Übernahme ist keine leichte Sache. Vor allem nicht, wenn sie wie die geplante Monsanto-Übernahme durch Bayer (WKN:  / ISIN: DE000BAY0017) rund 66 Mrd. US-Dollar schwer ist. Nun mussten die Leverkusener aufgrund der Maßnahmen, die ihnen die Regulierungsbehörden auferlegt haben, die erreichbaren nach unten schrauben. Ist aber halb so wild.

Ursprünglich hatte der Pharma- und Chemiekonzern mit jährlichen Ergebnisbeiträgen aus Synergien von rund 1,5 Mrd. US-Dollar gerechnet. Auf der am Freitag in Bonn abgehaltenen Hauptversammlung hieß es nun jedoch, dass ab 2022 mit jährlichen Beiträgen zum EBITDA vor Sondereinflüssen von 1,2 Mrd. US-Dollar durch Synergien gerechnet wird. Ab 2019 wird mit einem positiven Beitrag zum bereinigten Ergebnis je Aktie , während dieser Beitrag von 2021 an im zweistelligen Prozentbereich liegen soll.

Auch wenn sich Bayer und der US-Saatguthersteller sehr gut ergänzen und sich die Synergien auch weiterhin sehen lassen können, bleiben viele Frage unbeantwortet. Monsanto hat seit einiger Zeit mit einem Imageproblem zu kämpfen. Hinzu kommt die anhaltende Kontroverse rund um den Unkrautvernichter Glyphosat.

Bayer-Chart: boerse-stuttgart.de

Im täglichen Geschäft hat Bayer wiederum mit dem starken Euro Schwierigkeiten. Dies konnte man an den Zahlen für das erste Quartal 2018 sehen. Umso mehr dürfe man sich freuen, dass sich die Situation im Devisenbereich in den vergangenen Wochen deutlich entspannt hat. Außerdem dürfen sich die Anteilseigner über einen Dividendenanstieg von 2,70 auf 2,80 Euro freuen. Es ist der achte Anstieg in Folge. Aufpassen: Die Dividende wird am Mittwoch, den 30. Mai ausgezahlt, der Ex-Dividende-Tag ist der kommende Montag.

FAZIT. Für das Gesamtjahr 2018 ist die Bayer-Aktie leicht im Minus. Allerdings zeigt der Trend nach oben. In den vergangenen Wochen wurde eine deutliche Erholung festgestellt, auch, weil die Monsanto-Übernahme bald abgeschlossen werden könnte. Zudem steht derzeit der Kampf um die 200-Tage-Linie im Fokus. Sollte die Bayer-Aktie diese nachhaltig knacken, wäre dies ein starkes charttechnisches Signal.

Wer gehebelt von Kuteigerungen der Bayer-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen , auf der Long-Seite. Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser .

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Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

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