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Ein neuer Chef, der Börsengang der Vermögensverwaltung DWS (WKN: / ISIN: DE000DWS1007) und nun ein radikaler Job-Abbau. Bei der Deutschen Bank (WKN: / ISIN: DE0005140008) geht es derzeit richtig rund. Nachdem das Institut seit Jahren gefühlt auf der Stelle tritt, soll die nun rasch vollzogen werden. Ob das gut geht?

Die Deutsche Bank hat vor allem das Aktiengeschäft . Insgesamt sollen in dem Bereich etwa 25 Prozent der Stellen wegfallen. Elektronische Lösungen sind von jetzt an Trumpf. Außerdem will man sich auf die weltweit relevantesten Kunden konzentrieren. Konzernweit soll die Zahl der Vollzeitstellen von derzeit etwas mehr als 97.000 auf deutlich unter 90.000 verringert werden.

In diesem Jahr werden Restrukturierungs- und Abfindungskosten von bis zu 800 Mio. Euro veranschlagt. Und natürlich wird dadurch die in den vergangenen Jahren alles andere als rosige Gewinnsituation nicht verbessert. Dafür freut man sich darauf, dass die bereinigten Kosten des Unternehmens im laufenden Jahr 23 Mrd. Euro nicht überschreiten und 2019 auf 22 Mrd. Euro sinken sollen.

Deutsche-Bank-Chart: boerse-stuttgart.de

FAZIT. Die Deutsche Bank hat schon häufiger den Befreiungsschlag versucht und irgendwie nicht hinbekommen. Es ist daher alles andere als gewährleistet, dass es dieses Mal gelingt. Allerdings wird die Lage rund um den deutschen Branchenprimus auch gerne übertrieben negativ dargestellt. Schließlich hat auch die Deutsche Bank einige Erfolge bei der Aufarbeitung der Krise eingefahren. Beispielsweise wurden die Rechtsrisiken reduziert. Zudem bleibt die Deutsche-Bank-Aktie für Schnäppchenjäger und Turnaround-Trader attraktiv.

Wer auf eine Erholung der Deutsche-Bank-Aktie setzt und sogar überproportional von steigenden Kursen profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte an. Skeptiker haben mit passenden Short-Produkten die Gelegenheit auf fallende Kurse der Deutsche-Bank-Aktie zu setzen.

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