Bildquelle: edvideo.info

Im April 2018 zogen die Preise nach November 2017 erstmals wieder in allen drei Teilsegmenten des gleichzeitig an. Dabei fiel der Anstieg bei Bestandshäusern mit einem Plus von 2,64 Prozent besonders deutlich aus. Dies teilte der Finanzierungsmarktplatz EUROPACE mit.

Stärker hatte sich der Index für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser laut EUROPACE-Angaben zuletzt im Juni 2010 entwickelt (+ 2,72 Prozent). Die Indizes für Neubauhäuser und Wohnungen nahmen mit einem Plus von 0,70 bzw. 1,27 Prozent vergleichsweise gemäßigter zu, heißt es weiter.

„Die Preisentwicklung bei Wohnimmobilien hatte sich in den letzten Monaten verlangsamt“, so Stefan Kennerknecht, Vorstand der EUROPACE AG. „Doch es häufen sich die Signale, dass die Schere zwischen Angebot und Nachfrage vielerorts noch weiter aufgeht. Das führt naturgemäß zu weiter steigenden Preisen.“ Erst diese Woche wurde beispielsweise bekannt, dass die Zahl der Baugenehmigungen in der Bundeshauptstadt im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr dramatisch zurückgegangen ist. „Wir können nur immer wieder an die Bundes- und Lokalpolitik appellieren, die Rahmenbedingungen für mehr Wohnungsbau zu verbessern“, ergänzt Kennerknecht. „Das Baukindergeld löst da leider keine Probleme und ein Rückgang der Baugenehmigungen geht ganz klar in die falsche Richtung!“

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