Bildquelle: Pressefoto Daimler

Nachdem die Autoabsätze in Europa im März einen Rückgang erlebt hatten, wurden im April wieder deutlich mehr Autos verkauft als ein Jahr zuvor. Entsprechend große Erleichterung sollte bei Daimler (WKN:  / ISIN: DE0007100000) und den anderen deutschen Herstellern herrschen. Tut es aber nicht bei jedem, vor allem nicht im Premium-Bereich.

teilte mit, dass im April EU-weit mit 1.306.273 Fahrzeugen 9,3 Prozent mehr Autos als im Vorjahreszeitraum verkauft wurden. Besonders große Zuwächse gab es in Spanien (+12,3 Prozent). Auch der deutsche Automarkt legte mit einem Plus von 8,0 Prozent deutlich zu. Seit Jahresbeginn 2018 steht in der EU ein Verkaufs von 2,7 Prozent zu Buche. Wenn man sich die Performance der deutschen Premiumhersteller anschaut, dann ist die Performance jedoch alles andere als überragend.

Daimler-Chart: boerse-stuttgart.de

Audi hat zwischen Januar und April 2018 rund 2,6 Prozent weniger Autos verkauft als noch im Vorjahr. BMW verbuchte mit seiner Kernmarke ein Absatzminus von 2,9 Prozent, während MINI die Bilanz mit einem Absatz von 4,6 Prozent konzernweit aufhübscht. Auch bei Mercedes-Benz steht nur ein Absatz von 0,8 Prozent zu Buche. Wie gut, dass die Schwaben zuletzt in China überzeugende Wachstumszahlen liefern konnten. Zumal dort inzwischen der wichtigste Automarkt der Welt zu finden ist.

FAZIT. Die Daimler-Aktie überzeugt derzeit auch mit einer attraktiven Bewertung. Das 2019er-KGV liegt gerade einmal bei 7. Dem DAX-Konzern bieten sich mit seinen starken chinesischen Partnern zudem weitere Möglichkeiten, auf dem wichtigsten Automarkt der Welt an Stärke zu gewinnen und je nach Bedarf gemeinsam mit Geely an Zukunftstechnologien zu arbeiten.

Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich auch ein an. Wer jedoch bei Daimler Short gehen möchte, hat mit einem entsprechenden HVB Future Bear auf die Aktie des Autoherstellers die Gelegenheit von fallenden Kursen zu profitieren.

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