Bildquelle: Pressefoto Tesla

Es ist ja inzwischen nichts Ungewöhnliches mehr, dass Tesla (WKN:  / ISIN: US88160R1014) selbst gesteckte Produktionsziele nicht erreicht. Zuletzt beim Hoffnungsträger Model 3. Doch jetzt klappt es nicht einmal mehr mit den Aprilscherzen. Wenn das nur das größte Problem wäre…

Am Sonntag hatte Konzernchef und Gründer Elon Musk mit den Sorgen einiger Anleger gespielt. Diese befürchten, dass dem kalifornischen Elektroautopionier tatsächlich eines Tages das Geld für den Bau des massenmarkttauglichen Model 3 ausgehen könnte oder zumindest weitere Kapitalerhöhungen notwendig sein sollten. Also war es alles andere als eine gute Idee, mit diesen Sorgen zu spielen und, wenn natürlich auch nur scherzhaft, die eigene Pleite vorzutäuschen. Allerdings hat Tesla größere Probleme.

Das Unternehmen kann nicht aufhören, Geld zu verbrennen. Analysten gehen davon aus, dass sich der bereinigte Verlust je Aktie im Auftaktquartal 2018 gegenüber dem Vorjahr auf -3,19 US-Dollar fast verdreifacht hat. Die jüngsten Rückschläge für das autonome Fahren insgesamt haben Tesla ebenfalls getroffen. Und selbst wenn irgendwann die Produktion des Model 3 reibungslos laufen sollte, bleibt die Frage, ob Tesla einen Platz in der Mobilität der Zukunft hat.

Tesla-Chart: boerse-frankfurt.de

FAZIT. Eines steht fest: Mit Tesla wird es niemals langweilig. Und dies liegt zu einem großen Teil am charismatischen Chef und Gründer Elon Musk. Wenn Anleger jedoch die Seitwärtsbewegung der Tesla-Aktie im vergangenen Jahr und den jüngsten Kuturz betrachten, vergeht ihnen schnell das Lachen. Ohnehin ist die Tesla-Aktie nichts für Anleger, die auf Sicherheit bedacht sind. Zumindest so lange der Elektrowagenbauer nicht unter Beweis gestellt hat, dass er wirklich zu den großen Automobilkonzernen dieser Welt gehört und nicht einfach nur so tut.

Wer jedoch von einer Erholung der Tesla-Aktie ausgeht, kann mithilfe passender Hebelprodukte  sogar überproportional von steigenden Kursen profitieren. Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte .

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[…] findet große Beachtung. Schließlich hat der kalifornische Elektrowagenbauer derzeit mit vielen Herausforderungen zu […]

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[…] oder durch die Aufnahme neuer Schulden beschaffen müsste. Es gibt jedoch einen Grund, warum der April-Scherz von der „kompletten“ und „totalen“ Pleite von Tesla in die Hose ging. Für einige Marktteilnehmer klingt es gar nicht so abwegig, dass der […]

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[…] gesorgt. Die stockende Produktion des „Model 3“ und ein misslungener April-Scherz von Konzernchef und Gründer Elon Musk wären da zu nennen. Wir dürfen nun gespannt sein, wie die Geschäftszahlen für das erste Quartal […]

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[…] Elektrowagenbauer zugenommen hat. Konzernchef Elon Musk hat mit einem schief gegangenen April-Scherz von der „kompletten“ und „totalen“ Pleite von Tesla nicht gerade zur Beruhigung beigetragen. Zumal Tesla inzwischen ohnehin kaum noch […]

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[…] hat. Allerdings hat dieses nur wenig mit dem Massenmarkt zu tun. Es dürfte zumindest helfen, die angespannte Gewinnsituation des Konzerns zu […]

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