Bildquelle: Pressefoto Facebook

Derzeit wird die „Datenskandal-Sau“ durchs globale Dorf getrieben. Die Zutaten sind wenig überraschend: Allen voran Facebook (WKN: / ISIN: US30303M1027), dann wären da noch Russland, die Trump-Wahl und fertig ist die Aufregung. Aber realistisch betrachtet ist mehr Heuchelei fast nicht mehr möglich, oder doch?

Modern Times. Offensichtlich muss man es einer breiten Öffentlichkeit noch einmal ganz deutlich und offensiv sagen: Das Internet in seiner aktuellen Ausprägung mitsamt den tollen Errungenschaften wie Smartphones, den Messenger-Diensten und Social Media-Angeboten ist nur dank einer Sache möglich: Den Daten der Nutzer. Egal ob Internetsuche, Online-Shopping, Online-Banking oder was auch immer. Jeder Internet-User hinterlässt eine mehr oder minder große Spur an Daten. Anders gesagt:

Daten sind die Währung im Netz, die jeder stillschweigend akzeptiert. Hinterfragt wird das Thema nur bei hochgejazzten Skandalen wie wir ihn derzeit erleben. Aber geändert wird (dann doch) nichts. Kein Wunder. Schließlich möchte jeder weiterhin ja ganz einfach und easy via Facebook bei seinen Freunden und Bekannten up-to-date sein, per WhatsApp sich Bilder schicken, per Amazon (WKN: / ISIN: US0231351067) einkaufen, online Flüge buchen und so weiter und so fort.

Das Internet ist unserer Erachtens eine der größten Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte. Aber es ist Fluch und Segen zugleich. In dem es jeder (oftmals sehr häufig) benutzt, gibt man die Herrschaft über seine Daten weitgehend auf. Entweder man spielt mit, oder lässt es sein. So halb „online“ geht eben nicht.

Geld verdienen. Die Tatsache, dass so viele Dinge kostenfrei bzw. zu deutlich günstigeren Preisen als früher zu haben sind, hängt mit mehr oder weniger findigen Unternehmen zusammen. Wenn man dabei nur einmal auf die üblichen Verdächtigen schaut, wird klar, wieso diese Unternehmen Geld verdienen:

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Es steckt jeweils ein gewissen Maß an Daten dahinter! Facebook und die Alphabet-Tochter Google (WKN: / ISIN: US02079K1079) sind als direkt werbefinanzierte Unternehmen sicher ein spezieller Fall, aber eben auch keine Ausnahme. Von daher ist die aktuelle Aufregung wieder einmal ein (großer) Sturm im Wasserglas. Facebook ist neben Google eine der größten Datensammler im Netz und lebt sehr gut davon – bietet aber auch jede Menge Dienstleistungen an, die gerne genutzt werden.

FAZIT. Das Internet von heute ist nur Dank der großen Unternehmen zu dem geworden, was es ist: Ein für viele Menschen unverzichtbarer Alltagsbegleiter. Mab kann bestimmte Bereiche kritisieren, wird es aber nicht verändern können ohne das gesamte Internet zu ändern. Als Anleger widerum kann man natürlich um Unternehmen wie Facebook einen Bogen machen. Ob das sinnvoll ist, muss jeder selbst entscheiden. Das Thema Internet insgesamt wird aber schwer sein zu umschiffen. Von daher ist es online wie auch bei der Geldanlage. Ein bisschen „Internet“ geht nicht…

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage und beim alltäglichen Lebensgenuß

Ihre Edvideo-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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