Bildquelle: Pressefoto freenet

Der Mobilfunkanbieter Freenet (WKN: / ISIN: DE000A0Z2ZZ5) hatte gemeldet. Die Dividende wurde angehoben. Trotzdem zeigten sich Anleger zuletzt in Bezug auf die Aussichten des TecDAX-Unternehmens wenig optimistisch. Zu Unrecht?

Seit Anfang 2018 stürzte die Freenet-Aktie um fast 25 Prozent ab. Einige Marktteilnehmer fragen sich, ob es die beste Idee war, zu einer Zeit verstärkt auf das TV-Geschäft zu setzen, als dem klassischen Fernsehen das Ende prophezeit wird. Freenet bleibt von seiner Strategie überzeugt. Es ist jedoch kein besonders gutes Zeichen, wenn ein Unternehmen aus dem Technologiebereich für ein Geschäftsjahr, in diesem Fall 2018, lediglich einen stabilen Konzernumsatz in Aussicht stellt.

Freenet-Chart: boerse-frankfurt.de

Zumindest sehen einige Marktteilnehmer in dem deutlichen Kursrückgang seit Anfang 2018 eine günstige Einstiegsgelegenheit. Als Trost kann man ja immer auf die Dividendenrendite verweisen. Diese würde derzeit bei mehr als 6 Prozent liegen. Andere Marktteilnehmer sind dagegen der Ansicht, dass die Freenet-Aktie auf ihrem deutlich niedrigeren Niveau fair bewertet ist.

Diese Meinung wird zum Beispiel von den Analysten beim Bankhaus Lampe vertreten. Ihnen hat unter anderem die 2018er-Prognose wenig gefallen. Daher wurde das Rating für die Freenet-Aktie nach den jüngsten Kutürzen von „Verkaufen“ auf „Halten“ geändert, das Kursziel von 26,00 Euro jedoch bestätigt.

Quelle:

FAZIT. Wenn man einmal die Fragen nach den Wachstumsmöglichkeiten im TV-Geschäft außer Acht lässt, kann die Freenet-Aktie insbesondere für Schnäppchenjäger sehr interessant sein. Schließlich sieht man ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8 im Technologiebereich nicht alle Tage. Zudem ist die hohe Dividendenrendite von mehr als 6 Prozent aus bewertungstechnischer Sicht sehr interessant.

Wer auf eine Erholung der Freenet-Aktie setzen und sogar überproportional von Kuteigerungen profitieren möchte, sieht sich am besten entsprechende Hebelprodukte auf der Long-Seite an. Skeptiker und Shorties können mit passenden Short-Produkten dagegen auf fallende Kurse setzen.

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