Bildquelle: Pressefoto Innogy

Das Thema Smart Home geistert seit geraumer Zeit durch Industrie und Medien. Bei den Verbrauchern kommt das Thema nicht so recht an. Technikskepsis trifft hier offenbar auf fehlendes Vertrauen in die Industrie. Was bedeutet das für Anleger?

Technikfeindlich vs. Nutzen. Bei vielen Menschen spielen natürlich die technikskeptischen Gedanken eine große Rolle. Niemand möchte angesichts von immer neuen Datenpannen das Zuhause per App auf dem Smartphone überwachen. Auch die Steuerung von Heizung oder Waschmaschine ist in den Augen vieler Menschen eher etwas für den Nerd, der sonst schon alle technischen Spielereien hat. Daher überraschen die Umfrageergebnisse dazu auch wenig. Am wenigsten mißtrauen die Menschen noch beim Licht – aber das liegt vielleicht auch daran, dass der Griff zur Kerze nur ein kleiner Gang ist.

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Spannende Zeiten auch für Anleger? So richtig zündet das Thema Smart Home noch nicht. Aber das macht nichts, denn reinrassige Smart Home-Anbieter gibt es aus Sicht eines Aktienanlegers nicht. Bei zahlreichen Unternehmen spielt die Thematik eine mehr oder minder große Rolle. Das beginnt bei den Telekomkonzernen wie der Deutschen Telekom (WKN: / ISIN: DE0005557508), geht über Technikanbieter wie Siemens (WKN: / ISIN: DE0007236101) hin zu Energieunternehmen wie Innogy (WKN: / ISIN: DE000A2AADD2).

International sind natürlich auch Unternehmen wie Amazon (WKN: / ISIN: US0231351067) mit Alexa am Start. Möglichkeiten gibt es also zuhauf. Aber nur auf das Thema Smart Home sollte niemand setzen – bei den betroffenen Unternehmen muss das ja auch niemand, denn es gibt genügend andere Gründe auf sie zu setzen – oder eben nicht.

FAZIT. Das Thema Smart Home mag medial als Hypethema gelten. Die Industrie jedenfalls bekommt die Technik nur langsam in den Markt oder wieviele Menschen kennen Sie, die das Thema Smart Home tatsächlich im Alltag erleben? Aus Anlegersicht scheint also Smart Home einmal mehr ein Thema zu sein, das sich zwar gut anhört, aber wenig Rendite verspricht.

Damit geht es Smart Home wie so vielen anderen Hypethemen. Stattdessen sollten sich Anleger lieber auf ihren gesunden Menschenverstand verlassen und Aktien von Unternehmen kaufen, deren Produkte sie verstehen und im Idealfall sogar zufrieden selbst benutzen. Wenn dann neben den Kuteigerungen und der Dividende auch die Depotkosten stimmen, kann man sich als Anleger zufrieden zurücklehnen – wer bei der Depotführung noch Nachholbedarf sieht, sollte einmal einen Depot-Vergleich machen.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage und beim alltäglichen Lebensgenuß

Ihre Edvideo-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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Bildquelle: Pressefoto Innogy

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