Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

. Zu mehr Optimismus hat es in der Überschrift zu den neuesten Geschäftszahlen bei Nordex (WKN:  / ISIN: DE000A0D6554) leider nicht gereicht. Allerdings will man beim TecDAX-Unternehmen die richtigen Maßnahmen umgesetzt haben, um 2018 erfolgreicher agieren zu können. Wir sind gespannt.

Das Kostensenkungsprogramm „45 by 18“ wurde Ende 2017 abgeschlossen. Auf diese Weise will Nordex auf den Preisdruck in der Windenergiebranche reagieren. Es wurde jedoch nicht nur der Rotstift angesetzt. Nordex investierte 144,3 Mio. Euro in seine Zukunft, vor allem in die Entwicklung neuer Produkte. So konnte der Hamburger Windturbinenhersteller mit voller Stolz verkünden, im letzten Jahr zwei neue, wettbewerbsfähige Turbinengenerationen auf den Markt gebracht zu haben. Diese sollen den Absatz und damit das Ergebnis verstärken.

Für 2017 musste man noch einen von 3,4 Mrd. Euro in 2016 auf 3,08 Mrd. Euro ausweisen. Das um Einmalaufwendungen für das Kostensenkungsprogramm bereinigte EBITDA fiel von 285,5 Mio. Euro auf 242 Mio. Euro. Mit einer um die Einmalaufwendungen bereinigten EBITDA-Marge von 7,9 Prozent erfüllte die Gruppe auch bei der Profitabilität ihre Erwartungen, hieß es weiter.

Nordex-Chart: 

FAZIT. Zum Ende des vergangenen Jahres und Anfang 2018 sah es noch so aus, als sollte die Nordex-Aktie eine steile Erholungsrallye hinlegen. Damit war es spätestes mit den allgemeinen Marktturbulenzen vorbei. Ob es mit einer neuerlichen Kurserholung etwas wird, dürfte sich auch an der Prognose des Managements für 2018 entscheiden. Diese soll am 27. März mit dem 2017er-Jahresabschluss vorgelegt werden. Allerdings hatte das Management in früheren Statements nicht besonders optimistisch geklungen. Erst 2019 sollte es eine Erholung geben.

Wer von einer Erholung der Nordex-Aktie ausgeht, kann mithilfe passender Hebelprodukte  sogar überproportional von steigenden Kursen profitieren. Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte .

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Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

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