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Auch die heutige Stimmungserhebung hat gezeigt, dass die Börsianer dem jüngsten Aufwärtstrend nicht so recht trauen wollen. Zumindest ist von Kauflaune weit und breit nur wenig zu spüren. Man könnte auch von zwei Ängsten sprechen, zwischen denen sich viele Anleger entscheiden müssten.

Die mögliche Reue, auf historisch hohem Niveau noch kaufen zu müssen und dann womöglich von einer Korrektur überrollt zu werden. Oder die Angst („the fear of Missing out“), einen wesentlichen Aufwärtstrend zu verpassen. Möglicherweise sind es aber auch ganz einfach die fantastischen ökonomischen Prognosen, die vielen zu hoch erscheinen…

GoldbergEin Beitrag von Joachim Goldberg.

Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein. Seitdem setzt er sich intensiv mit der ”Behavioral Finance” genannten verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse auseinander.

Joachim Goldberg schreibt regelmäßig auf seinem Blog .

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