Bildquelle: Pressefoto ProSiebenSat.1 Media SE

TV-Sender haben heute sicherlich Hochkonjunktur. Denn das überraschende Scheitern der Jamaika-Gespräche sorgt für viele laufende TV-Geräte. Doch leider, zumindest aus Sicht der TV-Sender, informiert sich die jüngere Generation längst über das weltweite Netz. Das Absitzen vorm TV-Gerät gehört selbst in solch politisch wichtigen Momenten eher zur Seltenheit.

ProSiebenSat.1-Chart: 

Genau unter dieser Abwanderung leiden die TV-Sender, weshalb insbesondere ProSiebenSat1 (WKN:  / ISIN: DE000PSM7770) schon geraume Zeit ins Digitalgeschäft investiert. Unter Vorstandschef Thomas Ebeling erwarb der Sender eine ganze Reihe an Internet-Gesellschaften, die fleißig und kostengünstig TV-Werbung im klassischen TV platzieren können. So gehören beispielswiese Verivox, Brille24, MyDays, weg.de, moebel.de oderAmorelie.de zum Imperium. Allerdings brachen die klassischen Werbeeinnahmen so stark weg, dass das Neugeschäft dies noch nicht kompensieren kann. Und genau deshalb rutschte die ProSieben-Aktie immer weiter ab…

Ein Beitrag von Wolfgang Raum von

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto ProSiebenSat.1 Media SE

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